Therapieraum Natur

PDFDrucken



„Therapieraum Natur“

„Projekt“ Umbau eines Waldes zur Regeneration von Leib und Seele für traumatisierte Polizeibeamte

Ihr, liebe Leserinnen und Leser, wisst am besten wie sehr die Belastungen für die Polizei in den letzten Jahren zugenommen haben.
Unsere Stiftung wurde durch den Landesverband Bayern im Jahr 1997 gegründet. Welche Aufgaben sie heute deutschlandweit erfüllen darf, wird immer deutlicher. „Wäre sie nicht schon da, müsste man sie gründen“. Die DPolG in Deutschland hat sie schon. Nun treten wir mit einem neuen, so wie wir hoffen, sinnvollen Projekt an euch alle, die ihr dies lest, heran.

Allein die Verdoppelung der Zahl der Stiftungsaufenthalte in Lenggries und Fall zeigen, wie dringend notwendig unsere Einrichtung ist. In einer Vielzahl von Gesprächen, die wir führen durften, wurde immer deutlicher, wie sehr die Natur, die Ruhe und die Umgebung bei uns eine Hilfe zur Selbstfindung und Orientierung geworden ist. Auch sagen uns etliche Besucher immer wieder:  “Wenn ihr  Hilfe braucht, rührt euch, wir kommen“.

Nun kommen wir mit einem Aufruf.  Wir brauchen Helfer um eine Fläche  von 1,375 ha Wald hinter unseren Häusern in Fall, für das neue Projekt „Therapieraum Natur“ unter Anleitung der „Bayerischen Staatsforsten“ und seinen Mitarbeitern neu zu gestalten. Die bisherige Waldfläche ist überwiegend eine Fichtenmonokultur und soll zum Spiegel eines Bergwaldes werden. Gut begehbare Wege, kinder- und behindertengerecht, Wildsträucher für Insekten und seltene Vogelarten, verschiedenste Laub- und Nadelbäume und unterschiedliche Lehrpfade sollen gebaut, gepflanzt und angelegt werden. Der Wald soll eine Wohlfühloase für die Regeneration an Leib und Seele werden.  
Bitte meldet euch auf Kreis- oder Bezirksverbandsebene, als Dienstgemeinschaften, auf Landesebene, als Urlauber und Pensionisten. Die Leitung wird ein pensionierter Förster unter Mitwirkung eines Forstingenieures (FH) und eines Forstanwärters übernehmen. Diese arbeiten unentgeltlich - aber - sie brauchen Helfer. Angedacht sind Gruppen von 6 bis 8 Personen für einen Zeitraum von jeweils einer Woche, im Herbst und Frühjahr. Unser Haupthaus in Fall wird in diesen Zeiten für Urlauber gesperrt, sodass Wohnen und Verpflegung für die Helfer dort möglich und natürlich kostenlos sind. Fahrtkosten sind selbst zu übernehmen. Gern könnt ihr Politiker, die in der Öffentlichkeit stehen und bei solchen Arbeiten regenerieren möchten, ansprechen und mitbringen.

Wer Interesse hat, meldet sich bitte unter der Telefonnummer 08042 – 972520 in unserer Geschäftsstelle. Wir koordinieren die Termine und Teilnehmer. Genaue Termine sind noch nicht bekannt.
Da dieses Projekt auch finanzielle Mittel benötigt, bitten wir euch alle um Spenden. Die Stiftung kann und darf aus dem Eigenkapital keine Mittel entnehmen. Wir benötigen als Eigenanteil ca. 65.000 €. Dies ist ein Drittel der Gesamtkosten. Die Gelder sollten unter dem Namen „Therapieraum Natur“ gespendet werden. Diese kommen ausschließlich dem Projekt zugute und eine Spendenquittung wird ausgestellt. Eine Zusage für  10.000 € habe ich bereits bekommen.

Geplant ist am „Eingang“ des Waldes eine Tafel aufzustellen, auf der Spender namentlich erwähnt werden, die ab 5.000 € für dieses Projekt „Therapieraum Natur“, Helfer helfen Helfern, gespendet oder gesammelt haben. Auch können Baumgruppen, gestaltete Trocken- oder Feuchtbiotope und Lehrpfade mit Namen versehen werden. Es gibt viel zu tun und die Arbeit wird viele Jahre dauern, angepasst an den “Therapieraum Natur“.

Wir reden nicht nur, sondern handeln. Eines kann ich heute schon sagen, ich kenne die Gewinner des gesamten Projekts. Das sind wir selbst, „Die Polizei“. Der Wald ist später für alle da, alles wird dokumentiert und in verschiedenen Formen für die Zukunft festgehalten. Packen wir es an.
Bitte meldet euch und lasst eure Kollegen und uns nicht allein! Helft durch euren Arbeitseinsatz und/oder durch finanzielle Unterstützung.

Es grüßt euch im Namen aller Helfer,

euer  Berend Jochem
Vorsitzender der Stiftung