Gremien

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Wahl des Stiftungsbeirats

Turnusgemäß wurde ein neuer Stiftungsbeirat gewählt!

Der Landeshauptvorstand der DPolG Bayern bestimmte in seiner Sitzung im Mai diesen Jahres in Kipfenberg im Altmühltal den neuen Stiftungsbeirat für die Stiftung der DPolG.

Der bisherige stellvertretende Beiratsvorsitzender Siegfried Stich aus Würzburg ver-zichtete auf eine erneute Kandidatur nachdem er wegen der erreichten Pensionsgrenze auch als stellvertretender Landesvorsitzender der DPolG im Herbst ausscheidet. Statt seiner Person kandidierte sein Nachfolger aus den Reihen der Bereitschaftspolizei Eduard Dosch aus Augsburg. Der verdiente Prof. Dr. Walter Eykmann MdL a. D. aus Würzburg hat aus Terminüberlastung in vielen anderen Ehrenämtern ebenfalls nicht mehr kandidiert. Da die Funktionäre der DPolG aber großen Wert auf eine Persönlichkeit aus den Reihen außerhalb der Polizeibeamten legen, fiel der Wunsch auf Erwin Wild, Polizeiseelsorger a. D. Er hat sich innerhalb und außerhalb Bayerns ein großes Ansehen erworben. Seine verständnisvolle Art und vor allem seine große Erfahrung macht ihn zum interessanten Kandidaten. Die drei anderen Kandidaten Landesvorsitzender Hermann Benker, stellvertretender Landesvorsitzender Siegfried Burger (bisheriger Beiratsvorsitzender) und der Landesschatzmeister August Janker stellten sich erneut für die Kandidatur zur Verfügung.

Der Landeshauptvorstand wählte einstimmig die Mitglieder: Burger – Benker – Dosch – Janker und Wild.

Sie nahmen Ihre Berufung an und wurden dem Stiftungsaufsichtsrat mitgeteilt. Mit der Wahrnehmung des Vorsitzenden wurde der bewährte Siegfried Burger betraut, zumal dieser viel Erfahrung und mehr Zeit in Zukunft hat. (Er kandidiert nicht mehr für das Amt im Landesvorstand.) In der nächsten Beiratssitzung muss noch ein stellvertretender Beiratsvorsitzender gewählt werden.

Der Vorsitzende des Stiftungsvorstandes, Herr Berend Jochem, zeigte sich über die Wahl des Beirates erfreut, zumal es sich um aktive Kollegen handelt, die gut in die Reihen des Personalkörpers der Polizei eingebunden sind. Sie können mit fachlicher Kompetenz Hilfen erkennen und an die Stiftung weitergeben. Die Stiftung besteht nun schon bald 15 Jahre. Die Hilfe soll weiter ausgebaut werden, vor allem die Zusammenarbeit mit der HPR-Stiftung, die seit über 10 Jahren bereits erfolgt. Es soll zu einem Netzwerk der Stiftungen für die Polizei kommen.

Die ständig wachsende Zahl der Stiftungen in Bayern und Deutschland verursacht eine Zersplitterung der Zuwendungen und die Hilfe für unseren Bereich wird spürbar schwerer. In der nächsten Periode müssen wir versuchen die Hilfe für Polizeibeschäftigte zu verbessern. Die Geschädigten nehmen verstärkt zu und die Zuwendung muss wahrnehmbar sein. Wir haben viel gemeinsam zu tun und müssen die Sache in den Vordergrund stellen. So wird jetzt auch bald die „Treuhandstiftung Walter Sporer“ die Aufgaben unterstützend wahrnehmen.